Mittwoch, 9. Oktober 2019

Tag 2291 - Ruhige Kugel

Weiterhin ruhig.
In der Arbeit warte ich hauptsächlich auf weitere Informationen, es werden Anforderungen gestellt, aber nicht komplett ausformuliert. Ohne negative Wertung, aber: Soll ich raten? 
Das ist ja schon wie zu Hause.
Nach der Arbeit zur Maniküre: Ich hab die  Nägel schön, ich hab die Nägel schöööhööön.
Passend dazu schenkt mir Herr Hase einen neuen Nagellack.

Herr Hase sagt auch, dass er glaubt, dass das Mädi krank wird. Noch hat sie kein Fieber, sie wirkt aber leicht angeschlagen. Wir verzichten auf die Badewanne, das restliche Abendprogramm wird wie gewohnt gefahren.
Sie schläft dann in der Tat schnell ein, mal sehen, was in der Nacht draus wird.


Dienstag, 8. Oktober 2019

Tag 2290 - Einzelcoaching

Ereignisloser Tag.
Das Mädi lebt ihren Gummistiefelspleen weiter aus und weigert sich auch bei der Tagesmutter den halben Tag, diese auszuziehen.

In der Arbeit grenze ich mich ab, ich spiele nicht Sekretärin, schon gar nicht für Leute, die ich genau deswegen angeflogen bin. Nachmittags gehe ich zum Einzelcoaching, das zu der Schulung von voriger Woche gehört. Ich nehme doch viele Dinge für mich mit. 
Vor allem, wer mich warum wie auf die Palme bringen kann.
Danach BBP. ich bin heute anscheinend nicht in Bestform, die Beinübungen fallen mir schwer. Heimgehen, das Mädi sitzt in ihrem Bett und schaut Bücher. Abendessen, Baden, herumräumen.
Noch ein paar Seiten im nächsten Band der Wächter-Reihe und dann schlafen. 
Nix passiert heute, einiges weiter gebracht.

Montag, 7. Oktober 2019

Tag 2289 - 20.187

Alles viel besser. Ich vertrage das untätige Drinnensitzen nicht.
Das ist jetzt nix neues, vielleicht sollte ich es mir irgendwo hinschreiben.

Ich mache heute kein Homeoffice, sondern hab mir den Tag einfach frei genommen. Luxus pur für mich. 
Nachdem ich das Mädi zur Tagesmutter gebracht habe, beginnt die große Aktion. 
Mein Kasten (für die geschätzten Nachbarn: das ist unsere Bezeichnung für Schrank) muss neu sortiert werden. Wir haben da ein paar Meter Pax im Schlafzimmer stehen, ich hab mehr als genug zum Anziehen und das in zwei bis drei Größen.
Ich räume alles, was hängt aus und probiere an. Manches wird zum Alltagsgewand degradiert, manches kommt in den Müll, manches in die Altkleidersammlung. 
Die Sommerkleidung wird verstaut. Der Kasten sieht danach viel strukturierter aus, ein Fest für mich! 
Dann kommt noch die Socken/Strümpfe/Handschuh-Lade dran, auch hier fliegt einiges. Wozu bitte einen einzelnen Handschuh aufheben? 
Der Vorzimmerschrank ist noch dran, Schuhe aus/umsortieren, und Boden saugen und wischen. Zwischendurch den entstandenen Abfall entsorgen. 
Da hat man das Gefühl, das etwas weitergeht. Merke: Untätigkeit ist nichts für mich, da werd ich fuchtig.

Zu Mittag packe ich meine Sachen, den Altkleidersack, werfe diesen in den Container und gehe weiter zum essen. Der Türke, zu dem ich wollte, ist überlaufen, also weiter. Ich lande bei Mc.onalds. 
Kaffee, Einkaufen, Heimgehen.
Mit dem unschlüssigen Mädi zu Fuß zum Turnen. Die weiß heute (?) nicht so recht, was sie will, es ist ja überhaupt nicht anstrengend. Abendessen, Abendprogramm, Wäsche nebenbei.
Ich fange noch zu bügeln an, sehe nebenbei eine Doku im BR. Ich hätte so gern mehr ungestörte freie Zeit. 
Hundemüde gehe ich gegen 22 Uhr ins Bett, um zu lesen bin ich zu müde. 
Über 20000 Schritte. 
Diese freien Tage.

Sonntag, 6. Oktober 2019

Tag 2288 - Unnötig

Lange, wahrscheinlich zu lange geschlafen.
Kein einziges Mal das Haus verlassen, auch in der Wohnung keine großen Aktionen gestartet. 
Ein blöder Tag.

Samstag, 5. Oktober 2019

Tag 2287 - WMDEDGT 10/19

WMDEDGT bedeutet "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?" von und mit Frau Brüllen.

Moment! Schon Oktober? Wie ist denn das passiert?
Mit Unterbrechungen bis 07:30 geschlafen, das Mädi ist auch schon wach und kommt kuscheln. 
Wir lassen uns Zeit mit Frühstücken, Anziehen und Rausgehen, da wir zu Mittag essen gehen. Mein großer kleiner Bruder gibt ein Mittagessen. Zweimal blinzeln und plötzlich ist der Typ 1,85 und hat Bartwuchs.
Ich trinke einen Sturm und esse Fleisch, eher ungewöhnlich, das Mädi isst Risibisi, liest Buch und schäkert mit seiner Oma. Noch Kaffee, dann wieder heim, die Kleine kann nicht so lange sitzen. 
Es regnet immer wieder, wir spielen drinnen, das Mädi schläft noch spät eine Runde. Ich lese mein Wächter-Buch weiter, das an Fahrt verloren hat und mache Wäsche. 
Leichtes Abendessen, schlafen. 
Ich fühle mich um meinen samstäglichen Mittagsschlaf betrogen und bin müde und schlecht gelaunt. Das Halsweh ist Gott sei Dank weg, einmal mit Wasserstoffperoxid gurgeln hat geholfen.

Freitag, 4. Oktober 2019

Tag 2286 - Schlafen mit Halsweh

Um 00:30 mit bösen Halsschmerzen aufgewacht, kaum schlucken können. Aufgestanden, in's Bad gelatscht und eine Lutschpastille genommen. Setz dich mich nassen Füßen nach einem anstrengenden Arbeitstag eine Stunde lang in eine Kinderarztpraxis und du bist dem Tode nah.
Danach stückchenweise weitergeschlafen, mein Hals ist wenigstens nicht mehr ganz so trocken.

Gleich kurz nach meiner Ankunft in der Arbeit ein Kundenmeeting gehabt. In der großen Runde einen krächzenden Satz gesagt, also komplett sinnlos diese Teilnahme. Aber bitte.
Ruhig vor mich hinarbeiten, Mittagessen, Kaffee aus dem sündteuren ach so tollen Vollautomaten.
Frühes Heimgehen, heute hol ich das Mädi aber nicht mit ab, sondern geh Kleidung für sie kaufen, besorge noch eine Karte für das morgige Geburtstagsessen meines Bruders.
Heimkommen, das Mädi auch bald nach mir, Familienprogramm.

Donnerstag, 3. Oktober 2019

Tag 2285 - Einsilbig

Schlechte Nacht, das Mädi meldet sich gegen zwei Uhr und dann brauche ich sehr lange um wieder einzuschlafen. Noch einmal gegen fünf Uhr aufgewacht und dann bis 06:45 geschlafen.
Matschig und mit Halsweh.
Wir lassen uns heute Zeit, das Mädi kommt erst um neun zur Tagesmutter, ich trotte dann weiter ins Büro.
Mein Gegner von Dienstag ist ruhig, das wundert mich, aber anscheinend hat's da noch mehr gegeben.
Mittagessen mit den Jungs, ein ruhiger Tag für mich. Aufregung schaff ich auch nicht.
Daheim sehr einsilbig gewesen, ich fühl mich gar nicht gut, mach das Notwendigste und gehe mit dem Mädi zeitgleich schlafen.

Mittwoch, 2. Oktober 2019

Tag 2284 - Halsweh

Sehr früh aufgewacht, das Mädi auch so früh wie möglich zur Tagesmutter gebracht.
Ich habe heute eine interne Schulung, zu der ich eh schon  - angekündigt - zu spät komme.
Es ist sehr interessant, die anderen Teilnehmer nett und angenehm, die Trainerin weiß, was sie da macht.
Ich nehme mir einiges mit für mich.

Nach der Arbeit weiterrennen zum Kinderarzt, das Mädi hat heute einen Termin für eine Impfung. Nach einer Stunde Warten sieht sich der Arzt zuerst ihren Ausschlag an, das Mädi wehrt sich mit Füßen und Händen, als er ihr in Ohren und Mund sieht.
Er tippt auf einen Virus, aber da sie weder Fieber noch Beschwerden hat, sollen wir keine Medikamente geben, aber auch nicht impfen.
Heimgehen im Regen, essen, schlafen. Heute mach ich nichts mehr.
Ich habe Halsweh bekommen. 



Dienstag, 1. Oktober 2019

Tag 2283 - Angeflogen

Nachmittags gibt es eine unschöne Szene mit einem externen Dienstleister. Dem scheint nicht bewusst zu sein, dass er extern und Dienstleister ist bzw. was das bedeutet.
mir ist dann nach einer Frechheit, die das Fass zum Überlaufen gebracht hat, die Contenance flöten gegangen und ich bin ihn ordentlich angeflogen.
Für die übrigen anwesenden Herren ein Fest.

Danach BBP, die Aggressionen raustreten. 


Montag, 30. September 2019

Tag 2282 - Die Folge

Nach sechs aufgewacht, ich scheine müde zu sein.
Das Mädi will natürlich nicht aufstehen, ich bin schon in der Früh entnervt. Sie hat noch dazu am vorderen Oberkörper einen Ausschlag, von dem ich nicht weiß woher er kommt, vom gefärbten Badewassser, vom H.pp-Duschgel, von der Creme?
Er scheint sie aber nicht zu beeinträchtigen, also gebe ich der Tagesmutter Bescheid, als ich die Kleine abliefere.

Arbeiten im Homeoffice und nebenbei Wäsche waschen. Ich komme gut voran, wenn man davon absieht, dass ich wieder einmal drei Versuche brauche um in unser Firmennetzwerk reinzukommen. 
Nachmittags klappe ich den Rechner zu, werfe noch schnell eine Ladung Handtücher in die Maschine und gehe mit dem Mädi zum Kinderturnen. Sie rennt und hüpft und ist überall dran. Eh so wie immer. Es wär aber trotzdem toll, wenn sie mehr auf mich hören würde. Beim Abschiedslied knalle ich unabsichtlich auf ihren Fuß, Gebrüll und Tränen sind die Folge.
Ich entschuldige mich mehrmals und fühle mich schlecht, schuldig. Ach, Gott, so oft hab ich gerade das Gefühl, ich komm nicht hinten nach und mach so viel, was dem Mädi schadet.
Das Schmerz ist glücklicherweise bald vergessen, sie trödelt beim Heimgehen, wir kommen einfach nicht weiter. Daheim essen wir früher, sie hat schon Hunger, wollte aber die angebotene Banane nicht essen. 
Der Abend geht mit Geschrei und Unzufriedenheit weiter, Schlafen gehen ist heute ein Problem.
Ich lege mich zu ihr, nach neuen schläft sie endlich. Duschen, noch ein paar Seiten lesen.
Ich mag grad nicht.

Spontan nächsten Montag frei genommen, ich glaub, ich kann's brauchen. Der Haushalt auch.

Sonntag, 29. September 2019

Tag 2281 - Gelaufen

Zu früh für  meinen Geschmack Milch reichen müssen.
Ich bin nur müde und habe nach wie vor Bauchweh. Vormittags gehen wir noch wählen und auf die Spielplätze in der Umgebung. Meine Laune ist nicht so toll, ich hätte besser turnen gehen sollen, dann wär das Bauchweh wohl auch weg gewesen.
Mittagsschlaf mach ich mit und dann ist der Tag endgültig gelaufen. 

Samstag, 28. September 2019

Tag 2280 - Daneben

Das Mädi hat von 17 Uhr bis 06:30 durchgeschlafen, das ist ok.
Heute sind wir vormittags alleine, Herr Hase ist in die Arbeit gefahren, immer wenn sich das Jahr zu Ende neigt, werden die dort...äääähhh. speziell.
Es regnet immer wieder, in einer Pause fahren wir zum Spielplatz und sitzen dann unter einem Klettergerüst und schauen dem Regen zu. War wohl nix.
Beim Heimweg bleiben wir kurz bei den Schafen stehen, das Mädi findet die aber gar nicht so toll, stattdessen findet sie einen Zweig, der sie mehr beschäftigt.
Daheim noch ein kurzes Mittagessen, danach schläft sie wieder. 

Nachmittags geht es nochmal raus.
Mich plagen seit Tagen Bauchschmerzen, ich vermute zu viel Fructose.
Aber wie wir ja alle wissen: Meine Vermutungen liegen meist weit daneben.

Freitag, 27. September 2019

Tag 2279 - Wächter der Nacht

Gearbeitet, aber nicht lange. 
Die Zeit genutzt und noch Oberteile für das schlanke, lange Mädi, oben braucht sie Größe 92, unten sind ihr die 86er Hosen zu weit. Figurtechnisch kommt sie wohl nach dem Papa.
Mit diesem das Mädi von der Tagesmutter abgeholt, sie freut sich immer so, wenn wir beide kommen. Eine große Spielplatzrunde gemacht, gegen 17 Uhr hat das Mädi eine volle Windel und ist nicht mehr so gut drauf.
Daheim zum Runterkommen in ihr Bett gelegt, fünf Minuten später sage ich zu Herrn Hase: "Du, sie schläft."
Ein freier Abend!
Ohne Zwischenfälle gegessen und mit "Wächter der Nacht" angefangen, um den schleiche ich seit Monaten herum. Und wie es zu erwarten war: Er nimmt mich schnell gefangen.
Dem Mädi noch eine Flasche an den Mund gesetzt, sie trinkt im Schlaf.


Donnerstag, 26. September 2019

Tag 2278 - keine Lieblingsstunde

Wieder einmal sehr früh aufgewacht.
Gearbeitet, in einem Meeting zu einem externen Kollegen gemeint: "Tut's dir schon leid, dass du bei der Vorgängerfirma aufgehört hast?"

Vor dem Turnsaal das Mädi übernommen, wir schauen uns das heutige Kidnerturnen an. 
Das ist voll, wahnsinnig laut und wuselig. Ein Kind rennt mit Hörschutz herum, ich würde mir am liebsten auch so etwas besorgen. Das Mädi hält natürlich nichts von anstellen, bis sie dran ist - aber da sind sie eh alle gleich.
Die Einheit am Donnerstag wird also nicht unbedingt meine Lieblingsstunde.
Abendessen, Abendprogramm, müde sein, schlafen gehen. 


Mittwoch, 25. September 2019

Tag 2277 - Reflexartig

Durchgeschlafen. Ich halt. Der Rest hat zumindest im Schlaf geredet.
Trotzdem oder gerade deswegen ziemlich müde gewesen, das Mädi aber ohne Zwischenfälle bei der Tagesmutter abgegeben.

In der Arbeit die angenervte Laune vom Buddy übernommen. Spiegelneuronen hallo!
Nachmittags draufgekommen, dass ein Kollege etwas direkt ohne interne Tests an den Kunden gegeben hat. Blöderweise sind Dinge dabei, die dem Kunden so nicht gefallen.
Den Kollegen gefragt, ob er sich schon jemals an bestehende Prozesse gehalten hat. 
Auf dem Heimweg aber ernsthaft gefragt, ob ich mich nun reflexartig ärgere, quasi aus der Gewohnheit heraus oder ob ich die ääähhhh Blödheit andere Vorgehensweise einfach ignorieren soll.

Das Mädi, das Mädi!!!! Hat heute das erste Mal ins Töpfchen gepinkelt! So ein großes Mädchen <3

Dienstag, 24. September 2019

Tag 2276 - In den Knochen

Das Mädi wacht gegen 00:45 auf und brüllt. Zuerst muss ich ran, dann brüllt sie sich heiser nach "Wasser", schmeißt aber die Wasserflasche immer weg, wenn sie sie sieht.
Das geht eine halbe Stunde so, sie beruhigt sich immer wieder um dann wieder von vorne loszulegen. Sie kommt nicht mehr aus der Schleife heraus. Irgendwann schreit sie nach dem Papa, als der sie in den arm nimmt ist endlich Ruhe. Schlafen kann ich danach aber noch längere Zeit nicht. 
Ich wünsche mir eine eigene Wohnung.

Das Aufstehen geht dann eigentlich, ich krieche gegen 06:30 aus dem Bett, das Mädi eine Stunde später. Mit gesenktem Kopf geht es zur Tagesmutter. Der Arbeitstag vergeht schnell, kurz nach 15 Uhr gehe ich weiter zum BBP. Jo, ich merke die Pause und schwitze ordentlich.
Heimgehen zum friedlichen Mädi, die Nacht steckt uns aber allen in den Knochen.
Ich bügle im Halbkoma noch eine Stunde, dann ist es auch Zeit für mich.



Montag, 23. September 2019

Tag 2275 - Ausbrütet

Zu früh aufgewacht, die Blase ist voll. Dann und auch schon davor hör ich zwei Katzen draußen streiten. Ich kenn das schon, die Deppen sitzen dann einen Meter entfernt, schreien sich an und sind dankbar, wenn es eine Gelegenheit gibt, dass es ihnen erlaubt ohne das Gesicht zu verlieren, von dannen zu ziehen.
Um 05:30 rührt sich das Mädi, ich gehe kurz auf's Klo und pflücke sie dann aus ihrem Bettchen, in dem sie schon steht und ihre Arme nach mir ausstreckt. Das Mädi schnarcht glücklich im Elternbett weiter, aber ich kann nicht mehr schlafen.
Nachdem ich das Mädi zur Tagesmutter gebracht habe, beginnt mein Homeoffice. Nach einer Stunde und einem längeren Telefonat mit unserem Helpdesk ist mir klar, dass das vpn und ich heute nicht mehr zusammenkommen. Ich fahre aber sicher nicht in die Arbeit und arbeite soweit es möglich ist, über andere Wege und Zugänge.
Ich bin müde und ungnädig.

Nachmittags gehen das Mädi und ich wieder zum Kinderturnen. Sie ist zwar nicht so gut drauf und heult sofort, wenn ihr etwas nicht passt, wir fahren mit Buggy und Schnuller. Dort rennt, klettert und springt sie aber wie gewohnt.
Ich entdecke rote Flecken im Halsbereich, seit Tagen hab ich das Gefühl, dass sie etwas ausbrütet.
Heimfahrt und Abendessen, sie isst Nudeln und dann mit dem Papa, der vom Zahnarzt kommt, noch eine Wurst. 
Beim Schlafen gehen muss ich wieder ran, aber das ist mir heute ganz recht, ich lege mich mit ihr früh hin.

Sonntag, 22. September 2019

Tag 2274 - Badewanne

Bis sieben geschlafen.
Herr Hase verzichtet heute auf den sonntäglichen Besuch bei der Oma, wir gehen mit dem Mädi in den Park. Schaukeln, wippen, rutschen. Zu Mittag schläft sie zwei, ich eine knappe Stunde. 
Nachmittags geht es in einen anderen Park, ich geh überall mit, der Haushalt kann mich dieses Wochenende mal. Solange das Wetter noch so schön ist, hab ich keine Lust zu putzen, sondern will mit dem Mädi unterwegs sein.
Nach dem Abendessen geht es in die Badewanne. Das Mädi will sich schon seit längerem nicht mehr die Haare waschen lassen, vorige Woche haben wir schon ausgelassen, jetzt kann ich die Zotteln aber nicht mehr sehen. Um ihr zu zeigen, wie harmlos Haare waschen ist, lass ich mir von ihr die Haare mit Wasser abspülen und klettere schließlich ganz in die Wanne zu ihr. 
Wir haben grünes Wasser, Spielzeug und schäumen uns gegenseitig die Haare ein, das Abspülen ist wieder eine Herausforderung, weil sie noch nicht versteht, dass sie den Kopf einfach nach oben halten muss, damit sie kein Wasser in die Augen bekommt, aber es funktioniert.
Abendprogramm, nach dem Licht abdrehen muss ganz dringend ich beim Mädi sein. Na gut, dann lese ich halt im Bett.

Zwischendurch Essenseinladungen jonglieren, man denkt doch noch an mich und lädt mich ein. Irgendwann habe ich wieder mehr Zeit und Ressourcen für Sozialkontakte. 
Irgendwann.

Man merkt gerade sehr, dass das Mädi zwei Jahre alt ist. Wenn ihr etwas nicht passt oder sie etwas nicht tun soll, dann wird losgebrüllt, gerne auch tränenreich. Das ist sehr anstrengend und zerrt an den Nerven. 

Samstag, 21. September 2019

Tag 2273 - Kinderlos

Wir schlafen alle bis nach acht Uhr. 
Dafür will das Mädi mittags nicht schlafen, nachdem wir alle Spielplätze abgeklappert haben und einen Großeinkauf im Drogeriemarkt gemacht haben, wird sie quengelig.
Ich lege sie also um 16 Uhr in ihr Bett, sie schläft fast sofort ein. Wir Eltern nutzen die kinderlose Zeit und essen vor dem Fernseher - der Fernseher funktioniert noch!!!
Ich kann den Rechner aufstellen und die Musik auf dem Handy aktualisieren! Ich rede mit Herrn Hase unterbrechungsfrei über die bevorstehende Wahl und sehe mir auch die aufgezeichnete Elefantenrunde an. So lieb diese kleinen Menschen auch sind, seine eigenen Interessen kann man erst pflegen, nachdem sie im Bett sind. Wenn man dann nicht selber umkippt oder komatös irgendwo rumliegt.
Gegen 19 Uhr wacht sie aber dann doch wieder auf, es verschiebt sich dann alles ein bisschen nach hinten, heute ist es mir aber wurscht. So gehe ich um 22 Uhr in's Bett, das Mädi schläft da noch nicht lange.

Freitag, 20. September 2019

Tag 2272 - Kindermund

Ich liege mit dem Mädi im Bett, sie sieht mich ernst an, nimmt meinen Kopf zwischen ihre Hände und sagt: "Was ist los, Mama?"
Ich sage: "Ich bin müde, mein Schatz".
Das Mädi gibt mir ein Bussi und sagt: "Jetzt is' wieder gut, Mama."
Große, große, große Mädi-Liebe <3333333

Donnerstag, 19. September 2019

Tag 2271 - Verabschiedung

Bis nach sechs geschlafen. Dann nicht richtig wach geworden, dafür immer hungrig gewesen.
In der Arbeit lernt ein deutscher Consultant durch mich österreichische Unmutsäußerungen kennen -> "Na geeeehhh"...

Heute hat ein geschätzter Kollege seinen letzten Tag bei uns. Er hat erst vor ein paar Monaten angefangen und hat bald gemerkt, dass er hier nicht richtig ist. Heute gibt es noch Kuchen und Kaffee in seinem Stockwerk, abends gehen wir in ein nahe gelegenes Lokal und trinken ein, zwei, drei Biere, Sturm oder ähnliches mit ihm und auf ihn. 
Ich bleibe natürlich länger sitzen als geplant und treffe das Mädi nur mehr schlafend an. Noch ein Käsebrot in der Küche und dann unter die Dusche und schlafen. 
Morgen hol ich wieder mit Herrn Hase mein Mädi ab.

Mittwoch, 18. September 2019

Tag 2270 - Urlaubstag

Der Wind pfeift gegen 04:20 so stark um unseren Balkon, dass ich aufwache. Und nicht mehr schlafen kann. Ist halt so.

Heute hab ich freiiiii! 
Nachdem ist das Mädi zur Tagesmutter gebracht habe, räume ich zu Hause noch auf und sauge einmal durch die Wohnung. 
Danach geht's schon auf, zum TCM-Masseur, der knetet wieder ordentlich durch und greift auch zu den Schröpfgläsern. Der weiß schon, was er macht. Die scheißteuren Ärzte spar ich mir jetzt, ganz ernsthaft. Beim Masseur kann ich sogar einen Wartungsvertrag abschließen....
Weiter im Plan geht es zum Japaner, dann hurtig zum Sport, eine ganz sanfte Wirbelsäulenstunde, ich merke mittlerweile, wie lange ich schon wach bin. Danach nochmal in die Stadt rein, Konzertkarten für Herrn Hase kaufen, aber das geht auf einer schönen Route ganz fix mit der Straßenbahn.
Daheim treff ich das Nachbarmädchen samt Mama, die nach dem Mädi fragen. Also  Herrn Hase und das Mädi auf unseren Spielplatz gerufen und noch eine Weile mit den Kindern unten gewesen.
Abendessen, baden. Nach dem Zähneputzen sortiere ich schon einen Großteil von der Kinderkleidung um, das Mädi braucht schon etwas unter den Shirts und auch die Hosensituation muss evaluiert werden.
Ich gehe selbst früh in's Bett, brauche aber noch Zeit um runterzukommen. 


Nach Jahren kommt die doofe Lidrandentzündung zurück, die ich als Langzeitfolge der Chemo betrachte. Meistens unterdrücke ich sie ganz gut mit Lidrandpflege ala Helga, aber im Moment zeigt sie mir den Mittelfinger. 

Dienstag, 17. September 2019

Tag 2269 - Kinderturnen

Den Part mit dem Schlafen und Aufwachen sparen wir uns, ok?

In der Arbeit nicht viel weitergebracht, aber auch nicht lange da gewesen. Große Aufregung bei einer Kollegin, verständlich sogar. Ich kann ihr nicht einmal was zum Trost sagen, es ist unschön.
Gegen 14:30 heimgegangen, ich gehe nur kurz daheim vorbei, ziehe mich um und nehme die Kleine mit. 
Wir gehen heute das ersten Mal zum Kinderturnen und ich bin sehr gespannt. Das Mädi wurde schon gebrieft und sagt: "Turnen mit Mama, rennen, hupfen und Purzelbaum machen."
Wir fahren mit dem Bus und als wir an der Sportstätte ankommen, ist das Mädi kaum mehr zu halten, sie rennt und findet alles super spannend. Es werden Bänke, Matten und Trampoline aufgebaut, sie kann hüpfen, krabbeln, klettern und balancieren. Sie liebt es.
Ich hab damit gerechnet, dass es sie nicht interessiert und bin mehr als positiv überrascht.

Daheim angekommen wirkt sie aber etwas überdreht, auch das Schlafen legen ist heute anstrengender als sonst. 
Herrn Hase und ich sind uns  einig, dass sie weiter zum Turnen gehen soll und so wird das Mädi demnächst Mitglied im Sportverein.


Montag, 16. September 2019

Tag 2268 - Nachbarschaft

Gut geschlafen, gleich frühmorgens den Firmenrechner aufgedreht, heute ist Homeoffice-Tag. 
Das Mädi trödelt und will nicht so recht, also eh so wie immer.
Gegen 08:30 bringe ich sie zur Tagesmutter und gehe gleich weiter zum Diskonter, ein paar Angebote checken.

Ich habe mich gleich beim Lesen der ersten Anforderung furchtbar ärgern müssen und so geht es auch weiter, im Laufe des Tages wird meine Laune aber wieder besser. Nachmittags laufe ich mit dem Rainforest-Spielzeug zur Ubahn-Station und verkaufe die vielgeliebte Spieldecke an eine junge Mutter mit sechs Wochen altem Baby. 
Zurück fahre ich mit dem Bus und treffe Herrn Hase und das Mädi und die halbe Nachbarschaft am Spielplatz an. Heute bin ich anscheinend in Plauderlaune, zuerst quatsche ich mit einer Nachbarin aus Südafrika, die ein etwas gleichaltriges Mädchen hat. Dann spielt das Mädi mit einem älteren Kind, dessen Vater stellt sich zu uns und wir tratschen eine ziemliche Weile. 
Ich mag unsere Nachbarschaft, also die meiste halt. Interessant ist, dass die Südländer - auch wenn sie schon hier geboren wurden - unter sich bleiben, wir "Einheimische" ebenso. Sprachliche und kulturelle Unterschiede trennen scheinbar sehr.

Abendessen, Baden, Bett bringen. Ich hab den ganzen Tag einen wütenden Uterus, lege mich selbst in die Badewanne und lese endlich die Schmonzette fertig.


Sonntag, 15. September 2019

Tag 2267 - Kürbissuppe

Morgens geht das Mädi mit Herrn Hase früh raus, sie besuchen die Oma und ich versuche, den ärgsten Dreck zu beseitigen. 
Ich fühle mich erschöpft, so sehr ich die Zeit mit dem Mädi genieße, so sehr schlaucht es mich. Gegen Mittag kommen die beide wieder nach Hause, sie haben frisch gekochte Marillenmarmelade von der Tante mitgebracht. Die Kleine kann sich anfänglich nicht entscheiden, ob sie essen oder schlafen will, isst noch mit uns und geht dann in ihr Bett.
In der Mittagspause koche ich Kürbissuppe, es macht mir aber einfach keinen Spaß. Ich esse lieber :-D
Nachmittags sind wir  - Überraschung - wieder auf einem Spielplatz, das Mädi klettert und rutscht schon wie eine Eins. Herr Hase geht dann vor um das Abendessen vorzubereiten, das Mädi und ich rutschen noch und spielen in der großen Sandkiste.
Beim essen merkt man dann schon, dass wir alle müde sind, er raschelt.
Baden ohne Haarewaschen, das Mädi verweigert und ich hab keine Lust auf ein brüllendes und zappelndes Kind. 
Während Herr Hase versucht das Mädi zum Schlafen zu bewegen lese ich die aktuelle Schmonzette weiter. Bin ich froh, wenn ich mit den 1080 Seiten durch bin. Es zaht sich schon ein bisschen.




Samstag, 14. September 2019

Tag 2266 - Spielplätze

Gegen sieben aufgewacht. Herr Hase ist tatsächlich in die Arbeit gegangen und ich bin vormittags alleine mit dem Mädi. Nix Doppelstunde Turnen also.
Das Mädi schläft ein bisschen länger, sie braucht den Samstag immer zum Ausruhen, so wie ich.
Danach geht es auf einen Spielplatz in einem Park in unserer Umgebung. Es ist kaum was los, wir turnen mehrmals auf einen Kletterturm rauf und rutschen gemeinsam. Das Wetter ist angenehm und die Sonne ist (noch) nicht zu stark. September ist und bleibt mein Lieblingsmonat.
Wir fahren noch bei den Ziegen vorbei, daheim biete ich dem Mädi noch Mittagessen an, aber sie will lieber schlafen gehen. 
Herr Hase kommt heim, das Mädi schnarcht weiter. Nach drei Stunden macht sie wieder die Augen auf, isst eine Kleinigkeit, dann geht es in den Wald. Auch dort gibt es Spielplätze, wir schaukeln, klettern und spielen. 
Ich bin sehr zufrieden mit Umgebung und Leben.

Ein Teil von mir will immer mit dem Mädi im Laub auf Spielplätzen stehen und gemeinsam lachen.
Aber auch der andere Teil, der im Batman-Shirt mit den Jungs in der Teeküche sitzen will, der ist auch da.

Freitag, 13. September 2019

Tag 2265 - Meine Mama ist da!

Wieder sehr früh aufgewacht. Ich will dem aber keine Beachtung mehr schenken.
Dafür nur kurz gearbeitet, zu Mittag mit den Buddys in der Küche gesessen und schlechte Witze gerissen. So früh zu Hause gewesen, dass ich Herrn Hase noch beim letzten Schluck Kaffee vorm Abholen des Mädis erwischt habe. 
Meinen Rucksack mit Notebook in die Ecke gestellt und mitgegangen um die Kleine abzuholen. Die wartet mit bereits angezogenen Schuhen und ruft als sie mich sieht: "Mama, Mama. Meine Mama ist auch da!" Ich wurde schon mit weniger Begeisterung begrüßt.
Zu dritt klappern wir alle Spielplätze in der Umgebung ab und gehen schließlich nach Hause. Zum Abendessen wird Herr Hase nochmal rausgeschickt, er fängt uns tatsächlich Pizza. 
Ein schöner Tag.


Donnerstag, 12. September 2019

Tag 2264 - Körper

Bis kurz vor sechs geschlafen, erholt gewesen.
Das Mädi hat bei der Tagesmutter die Spielzeugeisenbahn für sich entdeckt und geht dadurch zögerlich, aber ohne Widerstand hinein.
In der Arbeit viele Meetings, trotzdem komme ich gut voran. 
Frühes Heimgehen, das Mädi und Herr Hase kommen wenig später vom P.uky fahren zurück. Heute kein Theater, alles gut, beim Einschlafen will sie allerdings ihren Vater dabei haben.
Ich mache stattdessen 20 Minuten Pilates. Es wird Zeit, wieder etwas für meinen Körper zu tun.

Mittwoch, 11. September 2019

Tag 2263 - Langer Tag

Mein Tag beginnt um 04:irgendwas, ich wache auf, weil ich auf's Klo muss und das war's dann auch mit Schlafen.
Das Mädi ist heute dafür sehr friedlich, sucht halt viel Nähe, aber das ist ok. Sie führt heute mit ihrem P.uky zur Tagesmutter, sie ist mittlerweile so schnell, dass ich sie im Laufschritt begleiten muss. Sei hört aber, wenn ich bei der Kreuzung "Stopp" rufe. Die Übergabe ist seit gestern wieder relativ einfach, sie zögert zwar, geht aber dann doch rein.
Ich fahre in die Arbeit weiter, der Tag vergeht in Windeseile, Mittagessen mit den Buddys, Kundentermin, jonglieren mit Anforderungen, Projekten, Oida!
Um 17:30 gehe ich (über zwei Stunden überzogen) und laufe zu meinem Arzt weiter.
Charmant wie ich bin, sage ich, als ich ihm begegne "Sie sehen aber erledigt aus"...

Die Untersuchung verläuft ereignislos, ich frage verschrobene Dinge zu seinem Jäger-Dasein ab, bin aber schnell wieder draußen. Im nächsten Jahr gibt es eine Mammographie und Ultraschall, kein CT mehr, damit bin einverstanden. Irgendwann muss man auch Ruhe geben.
Ankunft nach sieben zu Hause, das Mädi brüllt dann beim Einschlafen und nur Herr Hase kann sie beruhigen. Ich nutze die Gelegenheit und gehe duschen, danach noch lesen und Schlafen. Für die Geburtstagsfeier am Freitag schicke ich eine Absage. Ich seh's schon - wenn das Mädi dann aus dem Gröbsten heraus ist, hab ich keine Freunde mehr.
Morgen arbeite ich meine sechs Stunden und dann geh ich heim!

Dienstag, 10. September 2019

Tag 2262 - Verschwimmen

Die Tage verschwimmen, ich hab viel Arbeit und komm mir manchmal wie Don Quichote im Kampf gegen die Windmühlen vor.
Das Mädi agiert in bester Kleinkindmanier, ändert sekündlich ihre Meinung und heult dann, wenn man ebenso schnell ihren Wünschen nachkommt.
Meine Zeit außerhalb der Arbeit verbringe ich mit ihr und Herrn Hase, Hausarbeit und Lesen.
Es gab auch mal aufregendere Zeiten.

Montag, 9. September 2019

Tag 2261 - Märchen

So lala geschlafen, um 06:39 aus dem Schlafzimmer wanken und den Wecker auf dem Handy ausstellen. Das Mädi hingegen schläft 14 Stunden. In der Nacht geht der Sturm und sie kommentiert das im Schlaf "Das war der Wind." 
Heute ist Homeoffice-Tag, ich habe also keine Streß. Das Mädi lässt sich zwar nur ungern übergeben, mit den üblichen Tricks (Katze, Malen, tanzen, Kochen) kann man sie aber bei der Tagesmutter reinlocken.
Nach drei Updates und einmal neu starten kann ich tatsächlich arbeiten, ich mache mit  meinem großen chaotischen Projekt weiter. Der Kollege, der uns verlässt, beichtet es mir via Messenger. Allgemeine Diskussion über die Gründe.
Nachmittags trage ich viel Glas, Tetrapack, Müll weg, hole Rezepte für Herrn Hase und mich bei unserer Hausärztin, gehe zur Apotheke. daheim rennt die Wäsche, das Mädi schaut sich Peppa Wutz an. 
Danach spielen wir Picknick, Herr Hase und ich setzen uns zum Kind und tun so als würden wir kochen, essen und trinken. Das gefällt dem Mädi sehr.
Beim Abendessen schmiert sie sich das Kartoffelpüree in die Haare, Herr Hase und ich nehmen ihr schließlich den Teller weg und sind fünf Minuten angefressen. Dann nehm ich sie aus ihrem Stuhl hoch und bade sie, nach dem Pyjama anziehen werden noch Zähne geputzt, Herr Hase liest mit dem Mädi Bücher.
Ich krieche nach Badewanne und Haare waschen in's Schlafzimmer dazu und lese Schmonzette weiter, drehe aber bald ab, weil ich auch heute - na, raten Sie? Richtig: hundemüde bin.

Am Freitag bin ich auf eine Geburtstagsfeier eingeladen. Entweder um 19 Uhr auf einer Veranstaltung oder um 21 Uhr, wenn das Feiern in ein Lokal verlegt wird. Ich fürchte, ich kann nicht mitmachen. Es geht (sich) einfach nicht (aus). Mittwochs bin ich abends beim Arzt, und am Freitag bin ich am Abend wahrscheinlich nur müde und will außerdem Herrn Hase nicht zum zweiten Mal innerhalb einer Woche mit dem Mädi alleine lassen.
Vereinbarung - ein Märchen.



Sonntag, 8. September 2019

Tag 2260 - Schnarch!

Etwas länger geschlafen, diesmal steht Herr Hase allein auf, das Mädi und ich dann später. 
Sie ist gerade schwierig, so finde ich, wenn ihr etwas nicht passt, schmeißt sie mit Sachen und/oder schreit. 
Vormittags geht sie mit dem Papa die Oma besuchen, ich nutze die Zeit um meinen Kram zu erledigen. Unter dem Sofa findet man auch so einiges.
Als sie zurückkommt, schwankt sie zwischen Schlafen gehen und Essen, legt sich zuerst in's Bett, geht dann aber essen. Der Mittagsschlaf fällt dann aus, wir packen uns zusammen und gehen auf ein Fest in der Nähe. Das Mädi ist für die meisten Sachen noch zu klein, so fahren wir nach kurzer Zeit zum Spielplatz weiter. Sie tobt herum, wird aber bald müde. Gegen 17 Uhr sind wir zu Hause, ich bade sie schnell - Gebrüll beim Shampoo ausspülen inklusive - stecke sie in den Pyjama und dann geht's ab in's Gitterbett, sie schläft auch gleich ein.
Herr Hase essen zu zweit, sprechen aber nicht viel, weil jeder so.müde.ist.
Ich raffe mich später noch einmal auf und gehe die Wäsche bügeln, danach auf's Sofa fallen und weiterlesen. Herr Hase verschwindet vor 21 Uhr in's Bett. Ich folge bald.
Hab ich schon erwähnt, dass wir müde sind?


Samstag, 7. September 2019

Tag 2259 - Wo bist du?

Früh aufgewacht, alleine gefrühstückt. Dafür zahlt sich das frühe Aufwachen wieder aus.

Das Mädi und Herr Hase schlafen noch bis acht und dann wird das kleine Ding unausstehlich. Läuft mir die ganze Zeit nach, fragt zwar sehr putzig Dinge ab wie "Mama, wo bist du?" und "Mama, was machst du?" ist aber an allem dran und auch an mir sehr klettenhaft.
Des Rätsels Lösung: Sie muss sehr müde sein. Sie verlangt immer wieder aktive Auszeiten, bei denen sie in ihr Bett will und dort runterkommt, auch heute legt sie sich gegen elf Uhr hin.
Als wir nach einiger Zeit nachschauen gehen, schläft sie tief und fest. Für drei weitere Stunden. Da hat's wohl jemand notwendig gehabt. 
In der Zwischenzeit fuhrwerke ich im Haushalt herum, lese mein aktuelles Buch, das hart an der Grenze zur Schmonzette ist. Ein historischer Roman. 
Dann verarbeite ich einen Teil der Birnen, die Herr Hases Bruder gebracht hat, zu einem Kuchen. Im Rezept machen sie das in der Springform, ich nehme das Blech und checke nicht, dass er dann weniger Zeit braucht, die Ränder sind ein bisschen dunkel und er hatte zu wenig Backpulver. Kochen und backen ist anscheinend wie Autofahren, man braucht Routine.
Rausgehen ist heute nicht wirklich, es regnet immer wieder in Strömen.
Das Mädi wacht am mittleren nachmittag wieder auf, isst und darf Videos schauen. 
Abendessen, Abendprogramm, wer will nicht in's Bett gehen nach dem ausgiebigen Mittagsschlaf?

Donnerstag, 5. September 2019

Tag 2257 - WMDEDGT 09/19

WMDEDGT bedeutet "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?" von und mit Frau Brüllen.

Kurz vor sechs aufgewacht ziemlich müde aufgewacht.
Heute ist  - hab ich das am Dienstag erwähnt? - wieder ein Intervallfasten-Versuch geplant, d.h. ich esse bis zum Mittagessen nicht und trinke nur schwarzen Kaffee. Das geht überraschend gut, der Hauptgrund dafür ist, dass ich sonst zu oft esse und ich meinen Blutzuckerspiegel mehr in den Griff kriegen will und nicht mehr alle zwei Stunden essen will. Die Nahrungskarenz bewirkt aber einen unangenehmen Geschmack im Mund und eine leichte Benommenheit, darauf war ich aber vorbereitet. 
Arbeiten bis zum Mittagessen also, danach Käsespätzle mit zwei Kollegen. Wir sprechen über Hochzeiten und wie ungern wir hingehen - soviel Aufwand für eine Institution, an die keiner von uns glaubt.
Nachmittags an einem Meeting teilgenommen und dabei doofe Witze ala "Was steht am Straßenrand und ist rot?" gelernt. Ich kann mich ja über sowas totlachen. 
Ich mache für eine urlaubende Kollegin noch g'schwind die Vertretung, dann muss ich auch schon sausen, ich habe heute einen Termin bei meinem Friseur, auf den ich mich schon sehr freue. Der Schnitt ist schon rausgewachsen, auch die Farbe, ich bin derzeit blondbraungrau.
Mein Friseur empfängt mich im schwarzen Overall und verbundenem Mittelfinger und richtet mir die Haare so unvorstellbar schön.  Zwei Stunden dort rumsitzen ist zwar zwischendurch mühsam, am Ende bin ich aber bestens unterhalten, weiß über den Männergeschmack des Friseurs Bescheid und vor allem:
Farbe und Schnitt sind so toll, ich bin sehr zufrieden.

Ankunft daheim, als das Mädi schon in der Wanne sitzt. Herr Hase scheint meine späte Ankunft nicht zu schätzen oder ihm gefällt meine Frisur nicht, man weiß es nicht. Ich übernehme das badende Mädi, esse dann schnell einen Happen und spule das Abendprogramm ab, Zähneputzen, das Mädi läuft weiter ins Schlafzimmer zu Herr Hase.
Ich bin erschöpft, räume das Wohnzimmer auf und gehe duschen, von dort aus direkt in's Bett, lese noch und bin froh, dass die Arbeitswoche morgen vorbei ist.



Mittwoch, 4. September 2019

Tag 2256 - Ausgelöscht

Sehr früh aufgewacht und nicht mehr schlafen können.
Ach, egal. 

Wie immer ist es ein K(r)ampf, das Mädi aus Bett, Wohnung, Haus zu kriegen. Ich muss sie auch wie fast jeden Tag hintragen, meine Verspannungen schreien laut "Hurra".
In der Arbeit geht das Chaos weiter, ich verbringe den ganzen Vormittag damit, etwas mobile anzeigen zu lassen. Mittagessen mit einem Buddy, er erzählt mir, warum ein neuer Kollege gleich wieder gekündigt hat. Nachmittags weiter im Akkord, aber ich kann das meiste erledigen.
Daheim treffe ich das Mädi und Herrn Hase am Spielplatz an, heute ist ein ganzer Haufen Kleinkinder da, sie ist immer mitten drin.
Abendessen, Baden. Ich sehe mir, nachdem wir die Zähne geputzt haben, alte Fotos von mir an, also vor der Chemo. 
Ich weiß, dass ich das bin, habe aber keine Verbindung zu der Person. Es ist wie ausgelöscht. Ein Kollege meint, ich sehe jetzt auch komplett anders aus. 
Nämlich besser.
Hah!

Montag, 2. September 2019

Tag 2254 - Babysein

Ziemlich müde aufgewacht. 
Das Mädi steht gegen sieben auf und ist relativ pflegeleicht, sie merkt wohl, dass wir heute länger zusammen sind. In Wien fängt heute die Schule wieder an, die Tagesmutter bringt ihre eigenen Kinder zum ersten Tag nach den Sommerferien, das Mädi geht daher erst um 10:30 in die Betreuung. Es regnet und stürmt, in einer Phase mit weniger Getropfe sausen wir los zum Supermarkt, bei dem es heute Spielzeugautos im Angebot gibt.
Schnell noch Geld holen um das Essen für das Mädi, dann wieder heim. Die Kleine spielt mit ihren Autos und ist generell anlehnungsbedürftig. Viel Mama und Papa haben.
Als ich sie dann später zur Tagesmutter bringe, will sie den riesigen Schirm halten, sehr putzig, aber auch anstrengend, da ich sie daher den ganzen Weg über tragen und den Schirm dabei gerade halten muss.
Abgabe ist wieder langwieriger, da arbeitet gerade viel in ihrem kleinen Kopf. Danach gehe ich wieder heim, schalte den Rechner an, logge mich dreimal ein, bis alles funktioniert und ärgere mich dann über Kollegen. 
Als Herr Hase am Nachmittag mit dem Mädi heimkommt, schalte ich das Ding wieder aus und spiele mit ihr. Gemeinsam machen wir die Wäsche, sie nimmt sich immer wieder Auszeiten und legt sich mit ihren Schnullern in ihr Bett. 
Ich glaube, dass ihr der Abschied vom Babysein schwer fällt, zwei Jahre zu sein ist sicher nicht leicht. 
Beim abendessen gibt es wieder Theater, auf das Baden verzichten wir heute, stattdessen umziehen, Zähneputzen, Buch schauen.
Ich bin auch hundemüde und folge ihr, nachdem ich in der Badewanne gelegen bin, bald nach.



Sonntag, 1. September 2019

Tag 2253 - Draußen-Kind

September! Mein Lieblingsmonat, da ist er wieder.

Wieder früh aufgestanden. Aufgestanden worden halt.
Das ist auch so typisch, da sind sie alle gleich. Unter der Woche nicht aufstehen wollen und am Wochenende um 05:30 "Machma was?" rufen.
Heute geht es  - vielleicht zum letzten Mal dieses Jahr zu einem Wasserspielplatz. Das Mädi wird daheim noch einmal mit der Sonnencreme eingelassen, dort flitzt sie herum, sie ist ein Draußen-Kind, immer unterwegs, immer aktiv. 
Zu Mittag sieht sie aber ein, dass sie müde ist, setzt sich freiwillig in den Buggy und sagt, als wir daheim ankommen: "Ich mag nicht essen, will schlafen gehen." Ich lege sie in ihr Bett und keine zwei Minuten später schnarcht sie. 
Herr Hase kommt mit einer Pizza nach, danach Stillbeschäftigung. Ich lese, räume, falte, putze. Lege mich selbst mal in's Bett und schlafe geschätzte 20 Minuten.
Als das Mädi aufwacht, hat das Wetter bemerkt, dass der Sommer vorbei ist. Es zieht so und regnet schließlich. Wir schauen Zeichentrickfilme, spielen und malen.
Nach dem abendessen geht es in die Badewanne, Haare waschen ist wie so oft schwierig. Das Mädi hat auch noch nicht ganz die Dosierung der Bodylotion heraus, man muss immer dahinter sein, sonst hat man ein glitschiges Ding durch die Wohnung sausen.
Abendprogramm mit Zähneputzen, Buch schauen, hinlegen. Ich könnte noch ein Wochenende mit Ausschlafen vertragen. Wenigstens ist die Hitze weg. 

Samstag, 31. August 2019

Tag 2252 - Oder, oder, oder....

Das Mädi um sechs Uhr morgens: "Milch trinken, Milch trinken." 
Herr Hase steht auf und reicht einmal Milch. Das Mädi sollte seine Milch eigentlich (Sie sehen es, oder?) im Sitzen und nicht im Schlafzimmer zu sich nehmen, aber wer will denn am Wochenende um diese Uhrzeit schon aufstehen?
Dann: "Papa mag Buch vorlesen!", dann schwingt sie sich aus dem Bett und dreht die Deckenlampe auf. Herr Hase murmelt unter seinem Polster: "Nein, Papa mag nicht."
Ich erbarme mich und gehe mit dem Mädi in's Wohnzimmer, dort schauen wir Buch, frühstücken weiter und verhalten uns teilweise ruhig, bis Herr Hase aus dem Bett kriecht.
Heute geht es in den Park, dort ist eine Veranstaltung, die wir besuchen möchten. Zuerst geht es dort auf den Spielplatz, dann weiter zu den Ständen.
Das Mädi bekommt eine Papierkrone, wir einen Baumkuchen - ist auch nur Germteig mit Zucker und Geschmacksrichtung. 
Heimfahren, Mittagsschlaf halten, am Nachmittag wieder hinfahren, dem Kind gefällt's. 
Beim Abendessen gibt es wieder Geschrei, entweder sie will schon vor 18 Uhr essen oder auf einem anderen Stuhl sitzen oder, oder, oder....

Baden, in's Bett bringen, ein paar Seiten noch lesen, wieder in's Koma fallen. 

Freitag, 30. August 2019

Tag 2251 - Aussuchen

Passabel geschlafen, auch die Übergabe verlief ganz ok. Man muss das Mädi halt reinlocken, mal mit der Katze der Tagesmutter, mal mit den anderen Kindern.
Halbwegs geordnetes Arbeiten, beim Mittagessen holen die Kollegen wieder aus und schildern ihre Unzufriedenheit. Ich weiß, ich weiß, ich versteh's auch, kann es aber teilweise nicht mehr hören. 
Es gibt auch andere Firmen... es fehlen in der IT tausende Fachkräfte, d.h. man kann es sich aussuchen...
Der Kantinenbetreiber verschenkt Eis zum Saisonende, wie nett.

Heimgehen, dann Haushalt, Koma, ich weiß es nicht mehr.


Donnerstag, 29. August 2019

Tag 2250 - Gewitter

Das Mädi wirklich nur mit Mühe und Not zur Tagesmutter bekommen. Also für unsere Verhältnisse: Sie geht gern in den Sitzstreik, geschrien und gestrampelt wird nicht, zum Glück.
In der Arbeit viel gelacht, schnell essen gewesen, über Intervallfasten gesprochen. Alleine schon bei dem Gedanken daran schlechte Laune bekommen und zwei Kollegen wohl eher nicht so nett behandelt. 
Nach der arbeit zur Massage gegangen, ich habe zum Geburtstag einen Gutschein bekommen und gehe nicht zu dem TCM-Typen, bei dem ich an meinem Geburtstag war. Die Massage war ok, aber ich glaube nicht, dass meine Verspannungen dadurch weg und leichter sind.
Gegen 18 Uhr in eine stille Wohnung gekommen, Herrn Hase gefragt, ob er das Mädi verkauft hat.
Nein, die liegt in ihrem Bett und schläft, nachdem sie den Mittagsschlaf ausgelassen hat. Sie wacht auch nicht mehr auf, am Abend wechseln wir die Windel und sie kippt eine Flasche Milch im Halbschlaf runter. 
Der Abend ist also sehr ruhig, wir sitzen auf dem Sofa und lesen. 
Später kommt noch ein ordentliches Gewitter mit starken Regen, aber auch das weckt die Maus nicht auf.


Mittwoch, 28. August 2019

Tag 2249 - Phase

Morgens das Mädi kaum aus dem Haus bekommen.
Abends hysterischen Schreianfall beim Schlafen gehen.
Die Tagesmutter sagt, es ist eine Phase.

Mama hört viel Musik:


Dienstag, 27. August 2019

Tag 2248 - Unerholt

Zwar knappe acht Stunden geschlafen, aber sehr unerholt aufgewacht. Blöd, wenn man kaum Wein verträgt. Ich sollte wohl regelmäßiger trinken, wobei: So ist es halt ein billiger Rausch.
Das Mädi will wie jeden Tag nicht aufstehen, nicht anziehen, nicht rausgehen, nicht bei der Tagesmutter reingehen. Es ist ist gerade jeden Tag ein Kampf, ich muss sie die 300 Meter hintragen, sie ist ein schlankes Kind, aber 12 Kilo schlauchen trotzdem.

In der Arbeit ein Meeting um 300 Prozent überzogen, es findet einfach kein Ende, bis wir dann eine Mittagspause erzwingen. Ich bin erledigt, durstig und hasse in diesem Moment meinen Job. Aber da ich hier in der Arbeit bin und nicht in der Badewanne werfe ich nicht mit Dingen - Stichwort: Impulskontrolle, sondern gehe mit den Jungs mittagessen. Einer der Herren zeigt mir ein Foto einer Monsterzucchini und ich nutze das so richtig zum Dampf ablassen und lache einen Minute hysterisch. Danach ist alles wieder gut, ich arbeite den Nachmittag ruhig weiter, tausche mich immer wieder mit einem Kollegen über unseren Musikgeschmack aus.
Er ist mehr der Rockfan, ich ein alter Metaller.

Daheim heute alles ruhig. Ich nehme das Mädi noch zum Einkaufen mit, sie will zwar aus dem Einkaufswagen klettern und unbedingt den Küchenrollenpack tragen, aber das ist OK.
Hundemüde früh zu ihr gelegt, bin ich froh, dass dieser Tag vorbei ist.



Montag, 26. August 2019

Tag 2247 - Durchdrehen

Homeoffice.
Das Mädi ist kaum zur Tagesmutter zu bewegen. Seit Herr Hase zwei Wochen mit ihr zu Hause war, will sie nicht mehr dorthin gehen. Mit dem Papa ist es doch halt lustiger, mehr Einzelbetreuung, you know.
Vielleicht ist es auch ein Kräftemessen, was weiß ich, kenn ich mich mit Kleinkinder aus?

Blöderweise hab ich mein Netzkabel in der Firma liegen lassen und bei den vorhandenen ist der Stecker rund, ich brauch aber einen eckigen. Gut, also gurkt das Ding nach drei Stunden ab, ich überlege, ob ich in die Arbeit fahren soll, sehe dann aber keinen zwingenden Grund dafür, arbeite noch mit meinen eigenen Geräten weiter und logge mich dann aus der Zeiterfassung.
Nachmittags eskaliert dann alles irgendwie, ich esse früher, weil ich zur HNO muss, das Mädi sieht das - ein schnödes Weckerl - und kriegt einen Anfall, weil sie nicht mitessen darf.
Ich schmeiße dann auch die Nerven hin, ich hab die Nase voll von dem ewigen Geraunze, Forderungen, Einschränkungen, Schmerzen, ach, habt's mich doch gern.
Nachdem das geäußert wurde, bin ich viel zu früh abgerauscht, einen großen Teil des Weges geh ich, kaufe noch einen Müsliriegel, warte ein bisschen, bis ich drankomme.
Auch hier ist die Ursache des Schwindels nicht eruierbar, die Ärztin vermutet ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren.  Auch hier reicht es mir, ich geh jetzt nur mehr zum Masseur, der soll das wieder hinkriegen.
In der Nase hab ich eine schöne Infektion, die Stelle, die nicht mehr abheilt. Ich habe mich schon meine kleine Stupsnase verlieren sehen, jetzt gibt es Salbe. Der Abstrich wird eingeschickt.
Wieder zu Hause angekommen sag ich nicht mehr viel, das ist so f*cking anstrengend. Zwei oder mehrere von der Sorte und ich würd komplett durchdrehen.



Sonntag, 25. August 2019

Samstag, 24. August 2019

Tag 2245 - 102

Der hundertzweite Geburtstag  meiner Großmutter, also der Großmutter, die seit 2005 tot ist. Aber an den Geburtstag denke ich erst Tage später. 
Recht gut geschlafen und vormittags hochmotiviert die ganze Wohnung ordentlich geräumt, gesaugt und gewischt. Kehrwoche gibt es bei uns nicht, wir haben einen Reinigungsdienst, aber in der Wohnung muss ich es halt selber machen. Vor allem, wenn man keine Putzkraft suchen will. Und die auch nicht ind er Wohnung haben will. Schwierig, geb ich zu.

Die ganze Zeit latent überfordert gefühlt. Das Mädi ist schwierig zu Zeit, ruft nach mir um dann zu sagen "Geh weg, Mama." Irgendwann kann man es nicht mehr hören.
Beim Essen ist auch immer Theater, es ist schwer, die Nerven zu behalten.
Ich bin nicht in Höchstform, ich spüre immer noch die Nachwehen des verunglückten Geburtstagsessen.

Donnerstag, 22. August 2019

Tag 2243 - Magenverstimmung

Das Mädi weint um 04:30 im Schlaf und damit war die Nacht für mich auch zu Ende. Kurz nach fünf sehe ich ein, dass das mit Schlafen nichts mehr wird, stehe auf, putze den Backofen und räume in der Küche herum. Wenn ich schon mal wach bin...
Um sechs schaue ich nach, ob das nächtliche Deployment irgendetwas gebracht hat. Natürlich nicht. 
Der Kundentermin wird nicht schön, aber was soll's.

Mein Magen entscheidet, dass ich gestern etwas falsches gegessen habe und knockt mich für den Tag mehr oder weniger aus, passend natürlich um 06:30. 
Ich schlucke Kohletabletten und trage das Mädi zur Tagesmutter und muss sie wieder weinend zurücklassen. Oh, so ein Scheiß!
In der Arbeit kommt es bald zum Termin, wir versuchen, unsere Versäumnisse klein zureden und schimpfen gemeinsam auf die Agentur, die böse! 
Danach nur noch ein Abstimmungstermin, ich kaue dazwischen auf trockenen Semmeln herum, Spaß macht das keinen, das Cola zero dazu ist keine gute Idee.
Danach kann ich endlich auf meinen Platz zurückkehren und Sachen stur abarbeiten, Sport spar ich mir heute, da würd ich eh nur aus den Latschen kippen. Mehr Zeit um die Baustellen zu bearbeiten und das im Sitzen.
Heimgehen mit kleinem Spaziergang, das muss sein, daheim erzählt mir das Mädi wieder mal: Geh weg, Mama, du!
Na gut, dann setz ich mich halt in's Wohnzimmer und versuche, leise zu leiden. Mit Fertigsuppe und Semmel geht es dann, später lege ich mich zum Mädi dazu und höre aus dem ganz nicht so nahem Stadion Rammstein wummern.

Mittwoch, 21. August 2019

Tag 2242 - Reinhängen

Wieder lange geschlafen, das Mädi tränenfrei übergeben.
In der Arbeit immer und immer wieder gefragt, ob Teile der werten Kollegenschaft verrückt sind. Herzblut reingesteckt für nix. Meinen Anti-Stress-Ball zum Platzen gebracht.
Beim Mittagessen zwei Kollegen, mit denen ich jetzt nicht mehr viel zu tun habe getroffen und blöde Witze gerissen.
Turnen gegangen, das Notebook im Rucksack mitgeschleppt.
Um acht nochmal den Rechner gestartet, interessant, was man über vpn alles nicht darf. Fortschritt beim Projekt, das morgen übergeben werden soll: Null. Oida!
Mail an alle Beteiligten geschrieben, wieder gefragt, warum ich mich da überhaupt so reinhänge. Scheint ja eh wurscht zu sein.

Dafür große, große 80er Liebe:


Dienstag, 20. August 2019

Tag 2241 - Spielt's nicht

Einmal aufgewacht, als Herr Hasens Wecker geläutet hat. Also um 05:12.
Dafür hab ich dann meinen Wecker überhört, mich aber um die übliche Weckzeit gewundert, dass ich ausgeschlafen bin. Der Start in den Tag war somit nicht glücklich, ich habe  zu wenig Zeit für mich.
Mein Körper hat auch beschlossen, nach 16 Tagen einen neuen Zyklus zu starten. Wechseljahre oder emotionaler Stress. Wobei: Die 40 hätt ich ja jetzt schon. Aber die Traurigkeit und Schlappheit sind damit erklärt.

Das Mädi ist kaum aus dem Bett zu kriegen, die zwei Wochen mit dem Papa zu Hause merkt man deutlich. Als ich sie dann halbwegs zeitgerecht zur Tagesmutter bringe, sieht sie die und dreht gleich wieder um. Ich muss sie aber dort lassen, sie schreit und windet sich, als ich den Garten verlasse, höre ich sie durch die geschlossenen Terrassentür weinen. Mit sehr schwerem Herzen weitergegangen, am liebsten Job und Kinderbetreuung hingehauen und mit dem Mädi wieder heimgegangen. Spielt's halt nicht. Ich brauche den Job und sie braucht andere Kinder.

I
n der Arbeit ein bisschen Aufregung, ich gehe pünktlich, das Mädi hat einen Impftermin. Beim Joghurt reichen patze ich mir die weinrote Hose an, die ich anscheinend nie länger als einen Tag anhaben kann, vorige Woche war es das Mittagessen und dann noch Eis. 
Wir rollen zum Kinderarzt und sind unter einer (!!!) Stunde fertig. Noch Abendessen, das Mädi verweigert anfangs, ich hab den Eindruck, da schaut sie einfach, welche Reaktionen das hervorruft. Baden streichen wir, sie will nicht. Hinlegen, Einschlafbegleitung, Wäsche aufhängen, lesen.




Montag, 19. August 2019

Tag 2240 - Arzttermine

Bis kurz vor 06:30 geschlafen, dann aus dem Bett gehüpft, um den bald ringenden Wecker abzustellen. Der läutet aber nicht, ich habe gestern zwar das Smartphone in die Hand genommen um ihn zu stellen, hab es aber anscheinend dann doch nicht gemacht.
Herr Hase ist heute wieder arbeiten, unsere Tagesmutter ist aus dem Urlaub zurück, ich habe also wieder Frühdienst. Das Mädi kommt nur langsam aus dem Bett, ich muss sie mit Videos locken. Die Übergabe erfolgt auch schleppend, aber heute ist es egal, ich habe einen Homeoffice-Tag. 
Vor mich hingearbeitet, wieder mal mit dem vpn gekämpft. Pünktlich Schluss gemacht, Wäsche gewaschen, herumgesessen, der Kreislauf, Sie verstehen.

Beim Abendessen bin ich heute nicht dabei, der Rheumatologen-Termin wurde vorverlegt, ich kaufe mir noch ein Sandwich und fahre in die Stadt. 
Darf eine halbe Stunde warten, um dann meinen unauffälligen Befund herzuzeigen. Ach ja, und dann darf ich natürlich auch noch bezahlen. 
Heimfahrt im nachdenklichen Modus. Die Ärztin hat mir gesagt, dass meine Probleme für sie eindeutig neurologischer Natur sind. Der Neurologe ist aber mit seinem Latein am Ende. Was stimmt denn nicht? Verzichte ich in Zukunft auf die  - selbst ausgesuchten - schweineteuren Ärzte und lass mir einfach die Verspannungen rausmassieren und alles ist gut?
Zum HNO geh ich noch, diesmal sogar mit Kassenvertrag, die soll sich meine Nase und meine Ohren ansehen und dann ist Ende, aus, ich mag nicht mehr. 



Sonntag, 18. August 2019

Tag 2239 - Sprüche

Wieder gut und lang geschlafen, wieder zu niedrigen Blutdruck.
Herr Hase hat mit zu hohem Blutdruck zu tun, ich hingegen bin bei 100/60 unterwegs. Wenn es kühler ist, habe ich damit auch keine Probleme, aber jetzt spüre ich es sehr. Ich salze die Butterbrote also wieder, muss aber trotzdem noch ein Eis essen. Das war aber gut so, weil der Frierer nicht richtig geschlossen war und sonst der gesamte Inhalt aufgetaut wäre.
Das Mädi besucht ihre Großmutter, ich räume auf und lese. 
Nachmittags gehen wir zum Spielplatz mit der Wasserpumpe. Das Mädi haut uns ab und rennt auf die Straße, die ist im Wohngebiet zwar wenig befahren, aber ich möchte gar nicht dran denken, was alles passieren hätte können.  Sie hört einfach nicht, es gibt einen ordentlichen Anschiss, nachdem Herr Hase sie wieder eingefangen hat und ich hoffe, sie hat's endlich mal kapiert, wir reden deswegen immer und immer wieder. Sie sagt danach: "Nur an der Hand auf Straße gehen."
Sonst haut sie noch ein paar Sprüche raus: "Ich bin nicht süß!" inklusive bösem Blick. 
"So viele, Wahnsinn!"....


Samstag, 17. August 2019

Tag 2238 - Sofortmaßnahme

Ausreichend geschlafen, allerdings komme ich den ganzen Tag nicht wirklich in die Gänge.
Weil ich gar so schlapp bin, das Blutdruckgerät von Herrn Hase geschnappt und gemessen.
Mit Bluthochdruck werde ich wohl kein Problem bekommen. Aber es erklärt den so häufigen Heißhunger auf Süßes. Als Sofortmaßnahme salze ich nun mein Essen mehr. 

Das Mädi ist aktiv wie immer, es geht zum großen Spielplatz, sie rennt, klettert, fliegt auf die Nase, rutscht. Ein vergnügtes kleines Mädchen.

Freitag, 16. August 2019

Tag 2237 - Gefreut

Nun, gut geschlafen habe ich nicht.
Ziemlich zerschlagen aufgewacht, heute sieht man die 40 Jahre deutlich.
Heute ist Fenstertag = Brückentag, ich habe aber keinen Urlaubstag genommen, sondern gehe gegen zehn in's Büro. Höre dort unfreiwillig einen Vortrag über css mit, der mich halt nicht wirklich interessiert. Viel schaffe ich nicht, hatte ich aber auch nicht vor.
Gegen 12 mache ich wieder die Biege, kaufe mir einen Bagel mit Frischkäse und fahre den Befund im Labor holen, der glücklicherweise schon fertig ist. Mit Notebook-Rucksack beladen gehe ich im leichten Reen spazieren, steige dann aber früher als geplant in die U-Bahn und fahre heim. Dort setze ich mich noch zum Bäcker, bei Kaffee und Nussschnecke lese ich Verwirrnis von Christoph Hein fertig. Gefällt mir sehr gut, auch wenn mir die Hauptperson sehr leid tut.
Daheim angekommen sehe ich, dass meine Mutter anscheinend da war, es stehen einige Sache da, die wir gestern mangels Transportmöglichkeit dort gelassen haben. 
Gerade fällt mir dazu nicht sein, aber Hauptsache, mene Tochter hat sich über den Besuch ihrer Großmutter gefreut. 



Donnerstag, 15. August 2019

Tag 2236 - Mariä Himmelfahrt

Feiertag in Österreich.
Wir sind nachmittags mit meiner Mutter nebst Familie verabredet, wobei "Familie" von meiner Mutter anscheinend anders interpretiert wird als von mir.
Sagen wir es mal so: Ich habe gute Miene zum - für mich - bösen Spiel gemacht. 
Ich bin sehr enttäuscht von der Gedankenlosigkeit oder was das auch immer ist meiner Mutter und hab den Abend und einen Teil der Nacht damit verbracht, damit irgendwie klar zu kommen.

Übrigens: Es war mein Geburtstagsessen.


Mittwoch, 14. August 2019

Tag 2235 - Quickstart

Tatsächlich vom Wecker aufgewacht. Da das Handy mit der Weckfunktion im Wohnzimmer liegt, aus dem Bett gesprungen. Das Gefühl gehabt, ausgeschlafen zu sein. Länger in der Küche sitzen geblieben, da ich erst um neun in's Büro gehen will und danach zum Sport. So habe ich das Mädi noch wach gesehen, ihr erstes Wort ist "Mama", danach "Milch".
Im Büro den Grinser einer ausgeschlafenen Kleinkindmama vor mich hergetragen, ein paar Dinge erledigt, Mittagessen.
Meeting. Ich werde auf mein Strahlen angesprochen, kann es aber nur mit dem Durchschlafen erklären.
Danach weiterrennen zum Turnen, viel Lust habe ich ja nicht, aber was sein muss, muss sein.
Das Mädi ist zuerst ausgeglichen, gegen Abend wird es wieder ein K(r)ampf, bis sie schläft iat es nach 21 Uhr. Das wird ein Spaß, wenn sie nächste Woche wieder gegen acht bei der Tagesmutter sein sollte.

Dienstag, 13. August 2019

Tag 2234 - Sauna

Mit Unterbrechungen geschlafen, einmal dringende Toilettenpause, einmal wimmerndes Mädi.
Ohne Stress gearbeitet, nach einem üppigen (Nudelalarm!) Mittagessen früh gegangen. Draußen ist es angenehm, kaum geht man in ein Geschäft ohne Klimaanlage rein, ist man in der Sauna.
Ich marschiere weiter in die Innenstadt, schaue ein bisschen, gehe schließlich mit einem Abstecher in die Eisdiele heim. Das Mädi war beim Friseur und ist  - unabhängig davon - heute viel besser drauf. Ich klaue mir ein Stück ihrer Zuckermelone um beim ersten Biss festzustellen, dass das ein Stück Kohlrabi ist. Igitt.
Heute sind wir tatsächlich eine harmonische Familie. Haushaltskram erledigen, kurz vor zehn bin ich aber so müde, dass ich nicht einmal die letzte Borgen-Folge zu Ende sehen kann. 

Montag, 12. August 2019

Tag 2233 - Einfach nur schlafen

Ein müder Tag.
Dabei hat er gut begonnen, einen meiner Buddys nach einigen Wochen Abwesenheit getroffen und miteinander essen gegangen.
Es ist jetzt nicht so viel los, Abmarsch heimwärts also pünktlich. Daheim schläft das Mädi noch, ich beginne mit der Wäsche. Keine Ahnung, wie das Familien mit mehr als einem Kind machen. Die waschen vermutlich jeden Tag, damit sie nachkommen.
Ich gehe mit dem Mädi dann nochmal raus, wir planschen bei der großen Sandkiste mit der Wasserpumpe. Natürlich muss ich sie dann mehr oder weniger heimtragen, Abendessen verweigert sie, sie will nur bocken.
Abends ruft sie und weint sie nach mir "Mama, Mamiiiii...", kaum bin ich bei  ihr, sagt sie "Geh weg, Mama."
Es ist echt zum Auszucken, die Stimmung ist dementsprechend. Wir sind alle müde und das Mädi will mal das, mal was anderes. Irgendwann schläft sie, ich bin so fertig, dass ich weder lese noch Serie schaue. Einfach nur schlafen.

Ich seh mir - wenn ich nicht mit anderen Dingen wie schlafen beschäftigt bin - zum zweiten Mal "Borgen" an. Dort wird auch Brustkrebs mal zum Thema. 
Meine Reaktion darauf ist unterschiedlich: Mal eher "was geht's mich an, damit hab ich nichts zu tun", dann wieder "ich kann's nicht mehr hören".
Aber es rückt weg von mir. Fertig bin ich damit aber noch lange nicht. Die Tränen sitzen nach wie vor sehr locker.

Sonntag, 11. August 2019

Tag 2232 - Zigarette

Immer noch Schmerzen in der linken Schulter bzw. darunter.
Ich rätsle, ob es mit der Massage am Dienstag zusammen hängen kann. 
Vormittags räume ich, während Herr Hase und das Mädi unterwegs sind, in der Wohnung herum.
Herr Hase scheint bemerkt zu haben, dass es mir nicht gut geht und umsorgt mich.
Ich bin ein schlechter Patient. Ich hasse es, körperlich eingeschränkt zu sein.
Nach Mittagessen und Schläfchen gehen wir alle nochmal raus, da es so heiß ist, gehen wir in den angrenzende Wald und zum dortigen Spielplatz.
Als irgendwelche Assis mit Männer-Taschi (diese kleinen Dinger) auftauchen - wohlgemerkt ohne Kinder - gehen wir weiter zum Park. Ich sehe einen dieser Typen, wie er sich eine Zigarette ansteckt. Da kenn ich keinen Spaß und fahre in ihn auf Englisch an, dass das am Spielplatz nicht erlaubt ist.
Er entschuldigt sich auf Deutsch und steckt die Zigarette weg, ich koche aber. Was soll der Scheiß?

Abendessen, das Mädi bekommt ein Eis und lutscht andächtig darauf herum. Baden, heute gibt es blaues Wasser, sie ist hin und weg. Dann saust sie nackig durch die Wohnung, das macht der kleinen Düse großen Spaß. 
Zähne putzen, Buch anschauen, schlafen gehen. 
Die nächste Woche wird kurz, katholische Feiertage ftw!



Samstag, 10. August 2019

Tag 2231 - Zu viel und zu wenig

Ich müde, wenn ich zu wenig geschlafen habe.
Ich bin müde, wenn ich zu viel geschlafen habe.
Und wenn ich schmerzen von einer Verspannung bzw. einem verrutschtem Wirbel habe, dann bin ich wie ein gereiztes Tier.

Freitag, 9. August 2019

Tag 2230 - Kränkt

Vom Wecker aus einem Traum gerissen worden. Der Traum war aber eh komisch, ich hab darin irgendwen geheiratet.
Zeit gelassen, Kaffee getrunken, Müsli gegessen. Dem Mädi noch ihre Milch überreicht.
Die will zwar trinken, muss aber vorher proforma noch dem Kleinkindgesetz "einmal bocken vorher" folgen, dreht sich also weg und heult dabei "Milch trinken".
Ich ziehe mich an und gehe zu Fuß zur U-Bahn. Die Motivation heute irgendwo schnell anzukommen ist gleich Null. Es geht aber eh nicht in das Büro, sondern zuerst zu einem ganz bestimmten Labor, die Rheumatologin will genau dieses. Die Damen an der Anmeldung verzweifeln an der Kralle der Ärztin, die sie schon kennen - nutzt aber nicht viel.
Ich finde die Gute auch nicht so prickelnd, aber was soll's, einmal noch hin, ich glaub ja nicht, dass bei den 3000 abgefragten Werten irgendwas rauskommt.
Die Warteschlange zur Blutabnahme besteht aus mir alleine, ich komme sofort dran und bin fünf Minuten später wieder draußen, fahre in die Arbeit weiter. Dort ist es heute zu viel gekühlt, aber auch sehr leer. Also überwiegend angenehm.
Mittagessen mit einem neuen Kollegen, er fragt mich interessiert über Beziehungen und Charaktere im Haus aus. Die Branche in Wien ist auch nicht groß, wir kennen beide einige Leute aus verschiedenen Jobs.
Frühes Aufbrechen, ich habe es aus Gründen aber nicht eilig nach Hause zu kommen. Im Park sitzen und lesen hat auch was.
Als ich abends nach Hause komme, ist der zweite Satz: Geh weg, Mama.
Ich weiß, dass sie es nicht böse meint, sondern einfach nur etwas anderes zu tun hat, aber auf Dauer kränkt es mich.